1923
VON DER «CHNOCHESTAMPFI» ZU «BREDELLA»
2018
VON SCHWERINDUSTRIE ZUR farbenfroheN Entwicklung
2023
VOM INDUSTRIEAREAL ZUM LEBENDIGEN STADTTEIL

Hier wird auch in Zukunft Prattler Geschichte geschrieben

Das Buss Areal ist in Pratteln ein geschichtsträchtiges Industrieareal. Hier wurden schon 1893 Werke erschaffen, die bis heute Bestand haben. In Zukunft soll sich das Areal weiter wandeln.

Nach mehrjährigen Verhandlungen mit der Georg Fischer AG hatte Hermann Alexander Beyeler per 1. Januar 2001 den Buss Industriepark in Pratteln übernommen. Bei der Übernahme war das Areal zerstückelt. Hermann Alexander Beyeler hat das Areal mit einem ganzheitlichen Konzept zur heutigen Grösse entwickelt. Viele Gebäude im Buss Industriepark wurden energetisch saniert. Das Gebäude ANAXO wurde neu gebaut, und das alte Buss-Pub wurde durch das ANAXO Ost ersetzt. Auch das CERES Living und den CERES Tower hat Hermann Alexander Beyeler ganzheitlich geplant. Der Verkauf dieser fertig entwickelten Projekte legte den Grundstein für die Fokussierung auf die beiden Areale Buss und Rohrbogen. Heute zählt der Buss Industriepark über 70 Mieter mit mehr als 1100 Beschäftigten. 


NICHT IMMER BUNT UND FRÖHLICH

Die 1893 gegründete Albert Buss & Cie. war einst ein Vorzeigeobjekt auf dem Areal nördlich des Prattler Bahnhofs. Sie erschuf Werke wie die Mittlere Brücke in Basel, die Halle über den Geleisen 1 bis 10 im Basler Bahnhof, die Elsässerbahn und die Stahlelemente der Kraftwerke Rheinfelden, Augst und Kembs ebenso wie die Plattform des Chrischona-Turms.

Auf der anderen Seite galt die Albert Buss & Cie. in den Anfangszeiten als «Chnochenstampfi». Mitarbeiter gerieten in die riesigen Stampfmaschinen. Herunterfallende Träger zertrümmerten Füsse, als Sicherheitsschuhe noch in weiter Ferne lagen. Damals wurde die Arbeit im Akkord bezahlt, was zu Hektik und infolgedessen zu schlimmen Arbeitsunfällen führte. Es gab noch keine Kräne in den Hallen. Die schweren Stahlteile wurden mit Flaschenzügen und Winden angehoben. Oft waren keine gelernten Fachkräfte anzutreffen. Nichtsdestotrotz florierte das Buss Areal. Rund 1100 Personen arbeiteten in Pratteln, darunter viele von der Lehre bis zur Pensionierung – bis die Ölkrise Anfang der 70er-Jahre den Niedergang auslöste. 1979 übernahm die Georg Fischer AG aus Schaffhausen 58 Prozent der Buss Aktien und stockte 1990 auf 93 Prozent auf. Das Unternehmen wurde in seine Sparten aufgeteilt und einzeln verkauft.

  • Neue Website für Bredella
    Die Website zum städtebaulichen Konzept von Bredella ist seit heute online.
  • Neue Webseite
    Die neue Webseite der Buss Immobilien und Service AG ist online!